
Der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe,
Dr. med. Günter Kloos, vollendet am 09.04.2010 sein 60. Lebensjahr. Dr. Kloos wurde 1950 in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach dem Abitur studierte
Dr. Kloos Medizin in Köln mit anschließender Promotion im Jahr 1976. Seine HNO-Facharztausbildung erhielt er an der Uni-Klinik in Essen. Seit 1983 ist er in Gelsenkirchen zunächst in einer Einzelpraxis, ab 1993 in einer Gemeinschaftspraxis niedergelassen.
Der stolze Vater von drei Söhnen und Hobbykoch begann seine berufspolitischen Aktivitäten 1984 mit der Neugründung des HNO-Ortsverbandes Gelsenkirchen. Seit 1987 ist er beratender Prüfarzt der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und seit 1989 Mitglied der Gutachterkommission für ärztliche Haftpflichtfragen der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Der Prüfungskommission Facharztprüfung gehört er seit dem Jahr 1992 an.
Zudem ist Dr. Kloos im Hartmannbund engagiert. Im Landesverband Westfalen-Lippe ist er schon seit vielen Jahren als Finanzbeauftragter Mitglied im geschäftsführenden Vorstand.
Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe wählte Dr. Kloos im Jahr 1999 in den Aufsichtsausschuss der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, dessen stellvertretender Vorsitzender er bis zum Jahr 2004 war. Seit 2005 ist Dr. Kloos Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der ÄVWL.
In seiner bisherigen Amtszeit als VA-Vorsitzender hatte das Versorgungswerk große Herausforderungen zu bestehen. Insbesondere die gravierende Verlängerung der Lebenserwartung der freien Berufe, die durch die zweite berufsständische Sterbetafel im Jahr 2006 nochmals verstärkt wurde, veranlasste die berufsständischen Versorgungswerke zum konsequenten Handeln. Folgerichtig haben die Gremien der ÄVWL deshalb unter anderem beschlossen, ab dem Jahr 2009 die Regelaltersgrenze unter Anwendung von langfristigen Übergangsvorschriften vom 65. auf das 67. Lebensjahr zu erhöhen. Mit dieser Maßnahme wird wieder ein gesundes Verhältnis zwischen Ansparphase und Rentenbezugsphase der Mitglieder und Rentenbezieher hergestellt und die versicherungsmathematische Unterdeckung beseitigt.
Die konservative und langfristig ausgerichtete Anlagepolitik der ÄVWL hat sich in der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise hervorragend bewährt. Als eines der wenigen Versorgungswerke konnte im Jahr 2008 eine positive Vermögensrendite erzielt werden. Die Kapitalanlagepolitik, die Dr. Kloos an verantwortlicher Stelle mitgestaltet, wurde in den letzten Jahren auch durch zahlreiche Awards, verliehen von renommierten Fachzeitschriften, eindrucksvoll bestätigt.
Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Verwaltungs- und Aufsichtsausschuss sowie alle Mitarbeiter der ÄVWL gratulieren Dr. Kloos herzlich zu seinem Geburtstag.