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Informationen für Neumitglieder

Mit der Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit im Kammerbereich Westfalen-Lippe sind alle Ärztinnen und Ärzte Pflichtmitglied der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (§ 6 Abs.1 der Satzung). 

Um den Mitgliedschaftsstatus feststellen zu können, muss ein Erhebungsbogen ausgefüllt und an uns zurückgesandt werden. Der Erhebungsbogen ist hier als PDF-Datei abgelegt. Er kann am Bildschirm ausgefüllt, ausgedruckt und an die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe per Postweg zugesandt werden.

Befreiung von der Angestelltenversicherungspflicht zu Gunsten der Ärzteversorgung Westfalen - Lippe

Wenn es sich um die erstmalige Ausübung der ärztlichen Tätigkeit im Angestelltenverhältnis handelt, empfehlen wir die Befreiung von der Angestelltenversicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung zugunsten der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe gemäß § 6 Abs. 1, Nr. 1 SGB VI.



Damit die Befreiung von der Versicherungspflicht von der gesetzlichen Rentenversicherung ab Beginn der Tätigkeit ausgesprochen wird, muss der Befreiungsantrag innerhalb von drei Monaten nach Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit gestellt werden. Das Befreiungsformular ist hier als PDF-Datei abgelegt. Das Befreiungsformular kann am Bildschirm ausgefüllt, ausgedruckt und an die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe per Postweg zugesandt werden. Es ist innerhalb der genannten Frist ausgefüllt und unterschrieben an uns (nicht direkt an die Deutsche Rentenversicherung Bund) zurückzusenden.

Wird der Antrag nicht innerhalb von drei Monaten nach Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit gestellt, wirkt die Befreiung nicht rückwirkend ab Beschäftigungsbeginn, sondern erst ab Antragseingang bei der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe. Dann besteht bis zum Wirksamwerden der Befreiung eine doppelte Pflichtmitgliedschaft, nämlich bei der gesetzlichen Rentenversicherung und bei der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe mit der Folge, dass neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung Versorgungsabgaben in Höhe von 14 % der Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit rentenwirksam an die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe zu zahlen sind. Dies gilt auch, wenn sich die Ärztin bzw. der Arzt nicht von der gesetzlichen Rentenversicherung zu Gunsten der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe befreien lässt.

Einige Argumente für eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung zu Gunsten der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe

1. Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe sieht keine Wartezeit zur Erlangung des Anspruchs auf Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrente vor. Der Anspruch entsteht bereits, wenn Versorgungsabgaben für einen Monat entrichtet worden sind. Demgegenüber schreibt die gesetzliche Rentenversicherung eine Wartezeit von 60 Beitragsmonaten vor, bevor ein Anspruch auf Alters-, Erwerbsminderungs-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrente entsteht. Die Berufsunfähigkeitsrente ist bei der Ärzteversorgung so ausgestattet, dass das Mitglied von Anfang an so gestellt wird, als habe es bis zum 60. Lebensjahr Beiträge gezahlt (siehe § 11 Abs. 3, Nr. 2 b der Satzung). 



2. Bisherige Vergleiche haben ergeben, dass bei gleichen Beitragsleistungen die Renten der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe wesentlich höher liegen als die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Grund dafür liegt darin, dass die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe ihr Leistungsangebot auf wesentliche Kernleistungen konzentriert hat. 



3. Wenn eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung zugunsten der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe durchgeführt wird, entfällt ab dem Befreiungsdatum eine zusätzliche Abgabepflicht gem. § 23 Abs. 2 der Satzung in Höhe von 14 % der Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit.

Überleitung der Beiträge von einem anderen Versorgungswerk

Falls vor Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit im Bereich der Ärztekammer Westfalen-Lippe bereits eine Mitgliedschaft in einem Versorgungswerk einer anderen Landesärztekammer bestand und dort 96 oder weniger Beitragsmonate zurückgelegt sind, können auf Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit im Bereich der Ärztekammer Westfalen-Lippe die an das bisher zuständige Versorgungswerk geleisteten Versorgungsabgaben auf die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe übertragen werden. Ein entsprechender Überleitungsantrag ist hier im PDF-Format abgelegt und kann am Bildschirm ausgefüllt, ausgedruckt und auf dem Postweg an die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe gesandt werden.


Für ausführliche Beratungen steht die Mitgliederabteilung der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe zur Verfügung.

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Ansprechpartner:

Frau Kessler-Kathriner

0251 5204-150

Frau Heinemann

0251 5204-112