§ 13 Hinterbliebenenrenten

Nach dem Tode des Mitglieds haben die Hinterbliebenen einen Anspruch auf Hinterbliebenenrente.

  • Die Witwen- bzw. Witwerrente beträgt 60 v. H;
  • die Vollwaisenrente 30 v. H.,
  • die Halbwaisenrente 10 v. H.

folgender Rente bzw. Rentenanwartschaft: (§ 16)

a) Bezog das Mitglied vor seinem Tode Alters- oder Berufsunfähigkeitsrente, wird die Hinterbliebenenrente von dieser Rente berechnet.



b) Bezog das Mitglied vor seinem Tode noch keine Rente, so erfolgt die Berechnung nach der fiktiven Berufsunfähigkeitsrente.

Der Witwe bzw. dem Witwer gleichgestellt ist ein überlebender eingetragener Lebenspartner. Der Ehe ist eine eingetragene Lebenspartnerschaft, der Wiederheirat die erneute Begründung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und dem Ehegatten der Lebenspartner oder die Lebenspartnerin im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes gleichgestellt.

Der Anspruch auf Hinterbliebenenrente ist nicht an die Erfüllung einer Wartezeit gebunden. Es genügt die Zahlung eines Monatsbeitrages durch das Mitglied. Witwen- oder Witwerrenten werden lebenslänglich bzw. bis zum Zeitpunkt einer Wiederheirat gezahlt.

Die Kapitalabfindung bei Wiederheirat

Heiratet die Witwe/ der Witwer wieder, erhalten sie auf Antrag folgende Kapitalabfindung:

a) Bei Wiederheirat vor Vollendung des 35. Lebensjahres das 60-Fache

b) bei Wiederheirat bis zum vollendeten 45. Lebensjahr das 48-Fache

c) bei Wiederheirat nach Vollendung des 45. Lebensjahres das 36-Fache

der im Monat der Wiederheirat bezogenen Monatsrente.


Die Zahlung der Halbwaisen- und Vollwaisenrenten ist zeitlich begrenzt. Zur Dauer der Zahlung gilt das Gleiche, was zur Zahlung von Kinderzuschüssen zur Altersrente ausgeführt ist.

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