§ 12 Rehabilitationsmaßnahmen

Voraussetzungen

Ein Zuschuss zu einer Reha-Maßnahme kann gewährt werden, wenn die Berufsfähigkeit erheblich gefährdet ist. Eine erhebliche Gefährdung liegt vor, wenn nach ärztlicher Feststellung damit gerechnet werden kann, dass ohne die Leistung der Rehabilitation Berufsunfähigkeit im Sinne von § 10 Abs. 2 der Satzung eintritt. Ein Zuschuss zur Rehabilitation ist nicht möglich, wenn das Mitglied bereits eine Altersrente bezieht.

 

Umfang der Reha-Leistungen

Zuschüsse können geleistet werden für Reha-Maßnahmen, sofern sie nach Art und Umfang angemessen und erforderlich sind. Nicht bezuschusst werden medizinische Leistungen in Form von (Bade-)Kuren und bei akut verlaufenden Erkrankungen sowie berufsfördernde Leistungen in Form von Umschulungsmaßnahmen in einen nicht ärztlichen Beruf. 



Die Ärzteversorgung gewährt die Zuschüsse nachrangig. Dies bedeutet, dass ein Zuschuss nur zu dem Teil gewährt wird, der nicht bereits von einem nach Gesetz, Satzung oder Vertrag zuständigen Kostenträger übernommen wird. Die Höhe des Zuschusses beträgt 60 Prozent der Kosten, für die das Mitglied selbst aufzukommen hat, abzüglich gesetzlicher Zuzahlungsverpflichtungen.

Antragstellung

Der Antrag auf Gewährung eines Zuschusses zur Rehabilitation soll vor Beginn der Rehabilitation bei der Ärzteversorgung gestellt werden. Das Mitglied ist verpflichtet, die Notwendigkeit und die Erfolgsaussicht der beabsichtigten Rehabilitationsmaßnahme durch eine ärztliche Stellungnahme nachzuweisen.

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Nützliche Informationen 


Ansprechpartner:

Herr Heidotting0251 5204-108
Herr Schwaag0251 5204-265